Windows 11 – Mein Eindruck

Nachdem mein Notebook aus der Reparatur gekommen war (siehe: Preis und Qualität) habe ich es natürlich erstmal bereinigt (TronScript ist hier ein super Tipp!) und auf den neusten Stand gebracht.

Dabei ist mir ein Hinweis ins Auge gesprungen: Windows 11 ist verfügbar für die Installation auf meinem Gerät. Als Mensch mit IT-Wissen sind mir natürlich direkt alle Bugs und Probleme eingefallen, über die ich gelesen habe. Und habe direkt auf “Installieren” geklickt.

Ich muss aber dazu sagen, mein Acer Swift 1* ist nicht kritisch für meinen Alltag. Es ist aber auch nicht gerade ein High End Gerät. Trotzdem bietet das Notebook anscheinend einen TPM 2.0 Chip, was mich schon fast überrascht. Gerade im Hinblick darauf, dass das Notebook mit Windows 10 Home* ausgeliefert wurde und daher kein Bitlocker bietet.

Nach einiger Wartezeit, ich meine es waren mit dem Download ungefähr 10 Minuten, begrüßte mich das neue Windows 11. Die Loginseite ist leicht anders, aber eher dezent. Nach dem Login wurde das neue System dann deutlich sichtbar. Das Windows Logo in der Mitte, Uhrzeit und Datum zweizeilig und die Taskleiste dicker. Nicht mein Fall, also direkt das Startmenü wieder nach links.

Die Taskleiste lässt sich über einen Eintrag in RegEdit verkleinern, dann passen aber Datum und Uhrzeit nicht mehr drauf. Ich habe die Gelegenheit genutzt, die Taskleiste ausblenden zu lassen. Daran wollte ich mich eh seit Ewigkeiten gewöhnen.

Das neue Startmenü? Wer schaut sich das schon an. Von mir aus könnte es noch kleiner sein, ich drücke die Windows-Taste, tippe 3-4 Buchstaben und drücke ENTER. Das Menü ist also im besten Fall drei Sekunden sichtbar. Mir egal, wie es aussieht oder was es bietet. Aber es sieht aufgeräumter aus, wenn man es sich anschaut.

Und sonst? Fensteranordnung – geil. Inzwischen habe ich Windows 11 auch auf meinem Gaming PC und auf dem 21:9 Monitor liebe ich die neuen Aufteilungsmöglichkeiten. Neues Design? Ich mag es, ist aber Geschmackssache. Systemsteuerung, beziehungsweise die Einstellungen? Schon wieder umgebaut, schon wieder umgewöhnen. Aber ich habe schnell alles gefunden.

Außer einem Performanceprobleme mit Dateioperationen auf meinem Gaming-PC läuft Windows 11 bei mir fehlerfrei. Die Performanceprobleme sind behoben und lagen an meiner alten HDD, diese scheint langsam zu Grunde zu gehen. Auch unter Windows 10* hat diese schon für Probleme gesorgt.

Ich bereue das Update bisher nicht, die zusätzlichen Optionen zur Fensteranordnung lohnen sich für mich, die meisten anderen Änderungen sind mir egal oder haben wenig Einfluss auf meine Benutzung.

Habt ihr Windows 11 schon auf eurem PC? Wie ist euer Eindruck?

Bleibt fluffig!

2 Kommentare

  1. Ich habe bis jetzt nur über Win 11 gelesen und finde ich die Umstellungen, auch unabhängig von Bugs usw, schlecht.

    Mit ein wenig KnowHow mag man damit zurecht kommen, mehr oder weniger versteckte Einstellungen vorzunehmen und wenn man Interesse an Computern hat, mag man sich auch gerne an zB ausgeblendete Taskleisten gewöhnen wollen.

    Aber gerade weil Windows praktisch der Standart auf Desktoprechnern ist und Windows 10 bei Release sinngemäß als “das Windows, nach dem es keine großen Sprünge mehr geben wird” beworben wurde, sind diese ganzen Neuerungen mMn ein Graus für weniger IT-affine Benutzer. Ein Arbeitsplatzrechner ist ein Werkzeug, da haben neue stylische Anpassungen für die “uSeR eXpErIeNcE” nur etwas zu suchen, wenn es der Benutzer ausdrücklich so will.

    Stattdessen werden sich Administratoren damit herumärgern können, ungewünschte Neuerungen per Gruppenrichtlinien oder Skript zu entfernen und User werden trotzdem verwirrt sein, wenn sich dieses und jenes Element nicht mehr an dem Platz befinden, wo sie es gewöhnt sind.

    1. Da bin ich mir ehrlich gesagt gar nicht sicher.
      Das neue Startmenü ist nicht schlechter als das alte. Das der Startknopf jetzt in der Mitte ist… das wird Menschen verwirren.
      Ansonsten hat sich für den normalen Anwender nichts geändert. Wenn ich in meiner Firma schaue, dann bin ich die Ausnahme, die meisten nutzen Windows 10 so, wie es geliefert wurde. Die Umgewöhnung an das neue, vlt sogar bessere, Startmenü, ist gering.

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