Was jetzt mit den Alternativen?

Im Beitrag Alternativen f√ľr den Datenschutz habe ich euch bereits erz√§hlt, welche Optionen ihr habt, wenn ihr nicht die gro√üen Plattformen nutzen wollt.

Aber wie gehe ich mit dem ganzen Thema im Alltag um?

Die Frage ist tatsächlich recht schwierig, da alle Alternativen einen entscheidenden Nachteil haben: Sie sind nicht weit genug verbreitet.

Die Dienste sind meistens recht gut, da kann ich mich wenig beschweren. Diaspora* ist da eine kleine Ausnahme. Das gefällt mir vom Aussehen und der Bedienung gar nicht. Facebook, dass es ersetzen soll, aber auch nicht.

Mastodon hingegen ist aber sehr gut gemacht. Nur ist dort fast keiner. Deshalb nutze ich weiter aktiv Twitter. Alle meine Tweets werden zusätzlich auf Mastodon veröffentlicht. Nur aktive Nutzer machen eine Plattform interessanter.

Matrix f√ľr Chats nutzt eigentlich gar keiner. Ich habe es installiert und biete es an. Wenn andere es nutzen w√ľrde, dann w√§re ich froh. So nutze ich mit wenigen Menschen Threema, mit einigen mehr leider noch WhatsApp und im Gamingbereich Discord.

E-Mail und Co liegt noch bei Google. Hier bin ich einerseits zu faul meinen Eltern ein anderes System zu erkl√§ren, andererseits m√ľsste ich pr√ľfen, was mit meinen Google Acoounts passiert. Faulheit also…

Ich wäre froh, wenn ich die Menschen in meiner Umgebung zu den Alternativen bewegen könnte. Dazu dienen auch diese Einträge. Bis dahin lebe ich in beiden Welten und beobachte, was da kommt.

Wie handhabt ihr das? Nutzt ihr die Alternativen oder bleibt ihr bei den etablierten Plattformen? Oder lebt ihr wie ich in beiden Welten?

Bleibt fluffig!

3 Gedanken zu „Was jetzt mit den Alternativen?“

  1. “E-Mail und Co liegt noch bei Google. Hier bin ich einerseits zu faul meinen Eltern ein anderes System zu erkl√§ren, andererseits m√ľsste ich pr√ľfen, was mit meinen Google Acoounts passiert. Faulheit also‚Ķ

    Ich w√§re froh, wenn ich die Menschen in meiner Umgebung zu den Alternativen bewegen k√∂nnte. Dazu dienen auch diese Eintr√§ge. Bis dahin lebe ich in beiden Welten und beobachte, was da kommt.”
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    Na, den Kommentar mu√ü ich zweigleisig aufbauen – zuerst zu den “alten” Eltern, grins. Deine Eltern sind vielleicht eher j√ľnger als ich? der im Juli 69 wird (hoffentlich..). Und mit 55 den ersten Comp und “0,wenig” Ahnung hatte. Leider? hatte ich aber keinen fluffigen Sohn, der mir etwas h√§tte erkl√§ren k√∂nnen bzw. wollen.

    Alles mu√üte ich selber herausfinden – learning by doing, im I-Net lesen, in Blogs lesen (ab ~ 2007/8 beim Caschy, da habe ich viel Wissen “abgesch√∂pft”). Okt. 2007 ist mir EINmal WinXP total gecrasht – ohne Backup. Drei Wochen hab¬īich Tag und Nacht am Comp gesessen, dann war fast alles wieder da bzw. einiges sogar besser.

    Nie wieder ist mir das passiert – bald gleich danach habe ich mit den Backups angefangen.Nun sagt man √§lteren Herrschaften ja nach, dass sie immer sturer werden – ich war/bin aber seit Jahrzehnten schon ziemlich stur – was ich partout nicht will, das will ich nicht. Die Gr√ľnde k√∂nnen unterschiedlich sein…
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    …jetzt gehts langsam zu Social Media, zu dem ich auch so meine eigene Meinung(en) habe:

    – Facebook? Facebook? Oh je, oh je – wenn ich den Zuckermann (-berg) schon sehe, denke ich: DEM w√ľrde ich noch nicht mal die Uhrzeit glauben. Also war und ist Facebook f√ľr mich gestorben

    – WhatsApp? Hmm, hmm – da kann man anderen Leuten etwas mit dem Smartphone mitteilen, die es sich auch so gerade komisch flach vor den Mund halten? Zwei Fragen: warum halten die ihr Teil so merkw√ľrdig? Und warum rufen die den anderen nicht einfach an?

    Sicher geht das nicht immer, wenn der arbeiten mu√ü – aber iwann hat der doch Feierabend? Im √ľbrigen meine ich, dass nicht alle und jeder st√§ndig alles wissen mu√ü, was ich so mache oder denke.

    E-Mail oder Anruf finde ich f√ľr mich am besten, Twitter kommt noch dazu.Datenschutz? Viel wichtiger ist, “denen und allen” nicht alles auf die Nase zu binden. Chats anstatt anrufen? Also ich kann schon schneller sprechen als tippen, da bin ich mal sicher.

    Manchmal habe ich auch das Bed√ľrfnis, einem/einigen I-Net-Bekannten etwas mitzuteilen – so wie k√ľrzlich erst. Da habe ich computerm√§√üig bei mir einiges ge√§ndert an “Arbeits”platz 1 und mehr noch an “Arbeits”platz 2 in meinem Wohnzimmer.

    Eine lange E-Mail an einen Bekannten ist schon raus, wo ich das mit kleiner Vorgeschichte klitzegenau erl√§utert habe – das Ganze war schon eine ziemliche Fummelei. Die √Ąnderungen nat√ľrlich, bei der E-Mail sa√ü ich n√§chtens kommod im Chefsessel und habe auch mal ein K√§ffchen getrunken.

    √Ą√§√§h, dein doofes Captcha wollte nicht glauben, das “sieben + f√ľnfzehn” 22 ist – ist es aber. Neuer Versuch mi “vier x 5” – ob das wohl 20 ergibt? Wir werden sehen..

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    • Meine Eltern sind aktuell 69 Jahre alt und werden dieses Jahr 70. Sie sind auch nicht √ľberm√§√üig interessiert. Es reicht ihnen, dass sie mir der Familie “appen” k√∂nnen.

      Zu WhatsApp: Dir ist bewusst, dass das prim√§r ein Programm zum Nachrichten schreiben ist? Nicht f√ľr Sprachnachrichten? Davon habe ich noch nie eine verschickt. Klar gibt es aber auch hier Trottel.

      Und Chat statt anrufen: Es ist schon sehr praktisch, wenn man in einem etwas trägen Termin auf der Arbeit weitestgehend unbemerkt mit der Freundin die Einkaufsliste abgleichen kann. Oder mit Arbeitskollegen schnell aber auch zeitversetzt Informationen austauschen kann.

      Der Captcha macht irgendwie nur bei dir Probleme, die ich mir nicht erklären kann. Bei mir problemlos unter Android, Windows, Manjaro Linux mit Firefox, Chrome und Edge.

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  2. Na sicher wei√ü ich, das WhatsApp eher zum Schreiben ist – deswegen ist das auch nix f√ľr mich. Wenn ich denjenigen auch telefonisch erreichen kann und ~ wei√ü wann.

    Bei deinen Eltern hab ich ja ziemlich richtig gelegen – ein Jahr mehr/weniger macht da ja “n√ľscht fiel”.

    Das “nicht √ľberm√§√üig interessiert” ist auch/aber beileibe nicht nur bei √§lteren zu finden. Gerade k√ľrzlich erst habe ich dar√ľber kurz mit Nachbarn gesprochen: Frau F. mit 2 Kids plus ihr neuer Lebensgef√§hrte. Jungfitte Leute iwo “mehr als 30, weniger als 40”. Ich wollte was zu ihrer I-Net Speed wissen, weil ich damals Probs hatte.

    Sie: “Da m√ľssen sie meinen…ich kenn¬ī mich da gar nicht aus.” Er: “√Ą√§√§h – von Vodafone, 20000 glaub ich. Wir laden aber sowieso nicht so viel herunter.”

    Da denk¬ī ich mir: gut, das du dich mit den Jahren selber bi√üchen schlau gemacht hast – hilfreiche Helfer bei Comp-Probs w√§ren das sicher nicht, grins. Macht aber nix, er hat mir schon anders geholfen: meinen alten K√ľhlschrank hat er mit Sackkarre in den Keller gewuchtet – prima.

    Ich bin eben interessiert – mu√ü man auch, wenn man der Sache nicht hilflos ausgeliefert sein will und einiges selber machen/basteln kann. Das Captcha halte ich nervlich schon aus…

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