Vorsicht mit Rundumsicht

Im Sommer zieht es uns für unseren Jahresurlaub nach Italien. Auto packen und auf nach Süden. Die grobe Gegend legen wir meist vorab fest, wo genau wir unser Zelt aufschlagen und wie lange, das entscheiden wir dann vor Ort.

Inzwischen waren wir in fast allen Regionen Italiens, welche am Meer sind. Aber nur fast. Deshalb geht es dieses Jahr nach Kampanien, also Neapel und Umgebung. Aber die Gegend gilt nicht gerade als die sicherste in Italien und ich wollte etwas mehr für unsere Sicherheit machen: Ich habe uns eine Dashcam gekauft.

Die Auswahl an Dashcams ist riesig und viele davon sind sicher Schrott. Von 30 € bis über 300 € kann man für jeden Geldbeutel etwas finden. Wichtig war mir aber, dass die Dashcam sowohl den Verkehr vor als auch hinter unserem Auto aufzeichnet. Aber ich wollte auch nicht so viel ausgeben.

Entschieden habe ich mich dann für irgendein chinesisches Modell (vermute ich) mit guten Bewertungen und 40 € Rabatt:

AQV Dashcam Auto Vorne und Hinten Autokamera 4K mit GPS, 310° Weitwinkel, G-Sensor, Loop-Aufnahme, WDR, Parküberwachung, Bewegungserkennung (Amazon Partnerlink)
AQV Dashcam Auto Vorne und Hinten Autokamera 4K mit GPS, 310° Weitwinkel, G-Sensor, Loop-Aufnahme, WDR, Parküberwachung, Bewegungserkennung*

Jetzt würde ich mich nicht gerade als begabten Handwerker bezeichnen und um ehrlich zu sein war ich etwas besorgt über den “Einbau”. Die Hauptkamera kommt an die Windschutzscheibe, die Rückkamera logischerweise an die Heckschreibe. Dann muss die Hauptkamera über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt werden und zusätzlich die Rückkamera per Kabel mit der Hauptkamera verbunden. Viele Kabel, die nicht stören sollen.

Die Hauptkamera habe ich dann rechts hinter dem Rückspiegel angebracht, so dass sie mich nicht stört. Der Saugnapf ist einfach zu bedienen und hält fest an der Scheibe. Anschließend ging die Suche los: Wie und wo verlegen wir die Kabel? Mit Fingerspitzengefühl bin ich die Kanten der Innenverkleidung abgefahren und habe die flexiblen Ritzen gesucht. Nach 30 Minuten fummeln hatte ich dann beide Kabel irgendwie unter die Plastikteile oder Gummilippen gedrückt. Das Stromkabel hätte noch 30-50cm länger sein dürfen, es hat gerade so gereicht.

Dafür ist das Kabel der Rückkamera auf jeden Fall lang genug für meinen 1er BMW. Da ich nicht schrauben wollte habe ich die Rückkamera einfach innen am Kofferraumdeckel mit einem PowerStripe festgemacht. Mein billiges doppelseitiges Klebeband wollte nicht halten. Theoretisch könnte man die Kamera noch an das Rücklicht anklemmen, dann würde der Bildschirm automatisch auf die Rückkamera umschalten. War mir dann doch zuviel Arbeit, zumal der Fahrer den Bildschirm nicht sieht. Ich bleibe bei meinen Spiegeln und piepsenden Parkassisten.

Erste Runde gefahren, alle funktioniert und meine Freundin freut sich über die freie Sicht nach hinten. Sie sieht das Display als Beifahrerin. Die Einstellungen sind einfach: Sprache, Datum/Uhrzeit, Loopaufnahme (ich habe drei Minuten gewählt) und fertig. Jetzt nehmen die Kameras also immer die letzten drei Minuten auf – inklusive GPS Position – und speichern diese bei Erschütterung automatisch oder auf Knopfdruck.

Da ich mich nicht an eine volle Verkabelung traue kann ich die Parküberwachung nicht nutzen. Dazu müsste die Kamera direkt an die Batterie. Angeblich nimmt sie dann immer auf, wenn sie Bewegungen registriert. So fährt sie einfach runter, sobald die Zündung aus ist.

Anbei noch ein paar Bilder der Kamera:

Ich kann die AQV Dashcam Auto Vorne und Hinten Autokamera 4K mit GPS, 310° Weitwinkel, G-Sensor, Loop-Aufnahme, WDR, Parküberwachung, Bewegungserkennung* bisher bedenkenlos weiterempfehlen. Ob sie hält, was sie verspricht, wenn wir sie wirklich brauchen? Ich hoffe, wir müssen es nie herausfinden. Aber es fühlt sich gut an.

Bleibt fluffig!

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