Typora – der moderne und schlichte Markdown Editor

Markdown ist seit Jahren mein Steckenpferd. Ich finde die Idee dahinter einfach super. Keine Buttons in einer GUI, sondern einfache Befehle zur Textformatierung.

Obwohl Markdown so einfach ist und man theoretisch auch den im System eingebauten Editor verwenden könnte gibt es da draußen hunderte Markdown Editoren. Einen davon möchte ich euch vorstellen – Typora.

Ich hatte im letzten Blogpost ja von meiner eigenen Cloud geschrieben. Ein Hintergedanke dabei war es, dass ich von den ganzen Notiz-Tools wegkomme. Notizen einfach und lokal – mit Markdown. Zukunftssicher und in einer klassischen Ordnerstruktur.

Das mit der Cloud hat soweit funktioniert. Jetzt geht es darum, mich an das neue System zu gewöhnen. Diesen Beitrag schreibe ich bereits in Markdown mit Typora.

Typora ist im Grundsatz sehr schlicht. Wenig Menüs, die sich auch verstecken lassen. Dazu hat Typora auch die aus vielen Editoren bekannten Funktionen Fokusmodus und Schreibmaschinenmodus. Der Fokusmodus versetzt alle Absätze außer dem, an dem aktuell geschrieben wird, durch eine weniger kontrastreiche Farbgebung in den Hintergrund. Das Ziel dabei ist es, sich auf den aktuellen Absatz zu konzentrieren. Der Schreibmaschinenmodus sorgt dafür, dass man immer in der Mitte des Bildschirms schreibt. Der Text rutscht nicht erst nach oben, wenn man den unteren Rand des Bildschirms erreicht hat, sondern mit jedem Zeilenumbruch. Dadurch bleibt man auf einer Höhe – wie damals bei den mechanischen Schreibmaschinen.

Aber was macht Typora denn so besonders, dass ich es hier erwähne? Die bisherigen Funktionen bieten fast alle Markdown Editoren. Liveview! Bei den meisten bisher probierten Editoren sieht man durchgehend die Markdown Syntax, die man verwendet hat. Will man seinen Text in einer formatierten Form anschauen, dann muss man hierzu entweder die Ansicht umschalten, oder kann den Bildschirm in der Hälfte in einen „Code“ und einen „Vorschau“ Bereich teilen.

Typora hingegen zeigt nur auf Wunsch den Code an, man tippt und verwendet die Markdown Syntax – beispielsweise indem man ein Wort mit zwei Sternen einrahmt, damit es dick dargestellt wird. Während des Tippens sieht man den Code, ist dieser aber abgeschlossen wird er direkt in eine Formatierung umgewandelt. Gehe ich mit dem Cursor oder der Maus wieder zurück wird mir wieder der Code angezeigt. Ich kann also einfach und effektiv Markdown verwenden, ohne dass mich der Code ablenkt.

Nutzt ihr Markdown in eurem Alltag? Oder nur in WhatsApp, Discord und Co?

Bleibt fluffig!

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