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Rocket League

Rocket League klingt eigentlich nach einem Shooter mit Raketen. Das wäre dann aber Rocket Arena. Doch was macht man dann bei Rocket League?

Man spielt Fußball. Mit Autos. Die einen Raketenantrieb haben. Klingt bescheuert? Ist es auch! Aber auch verdammt geil.

In Rocket League treten zwei Teams mit jeweils drei Spielern (im Standardmodus) gegeneinander in einer rundum geschlossenen Arena an. Dabei steuert jeder Spieler ein Raketenauto, welches Springen und sogar fliegen kann.

Dabei ist das Spiel extrem schnell verstanden. Bis man die grundlegenden Bewegungen verinnerlicht hat, braucht es schon ein paar Stunden. Aber bis man das Fliegen beherrscht? Keine Ahnung.

Ich verstehe, wie das Fliegen funktioniert. Aber ich schaffe es einfach (noch) nicht. Eigentlich bin ich aktuell froh, wenn ich den Ball am Boden kontrollieren kann. Hier empfehle ich jeden, sich die Meisterschaften von Rocket League anzuschauen. Dann bekommt man einen Eindruck, wie das Spiel werden kann.

Den Raketenantrieb kann man aber nicht endlos nutzen. In der ganzen Arena sind kleine und einige große Powerups verteilt, welche man aufsammeln muss. Jede Sekunde Flug verbraucht Boost, welcher wieder aufgefüllt werden muss.

Das waren eigentlich schon alle Regeln. Fast. Eine Runde dauert fünf Minuten. Wenn nach dieser Zeit kein Gewinner feststeht, dann gibt es eine Nachspielzeit bis ein Team ein Tor schießt.

Ich habe auf jeden Fall einen Haufen Spaß an Rocket League, gerade da man es zwischendurch spielen kann. Das Spiel gibt es auf allen Konsolen und im Epic Store kostenlos, inklusive Crossplay. DLCs sind rein kosmetisch und bringen keinen spielerischen Vorteil.

Habt ihr Bock auf Rocket League bekommen oder du spielst es bereits? Melde dich gerne bei mir.

Kategorien: Gaming

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8 Kommentare

  1. “Es wird sich nichts ändern, nur weil wir von Epic Games aufgekauft wurden”
    – Psyonix (sinngemäß), nachdem sie von Epic Games aufgekauft wurden.

    Also, abgesehen davon, dass das Spiel auf Steam nicht mehr zu erwerben ist, man nun zwingend einen Epic Account dafür braucht, sämtlicher Support für MacOS & Linux fallengelassen wurde und das Spiel F2P wurde.
    Danke für ******* gar nichts.

    • Ich spiele es noch auf Steam, da ich es damals dort gekauft habe.
      MaxOS & Linux Support ist in der Tat ärgerlich.
      Epic Account und F2P sind aber Dinge, über die man sich streiten kann. Ob nun Steam oder Epic ist am Ende einfach nur eine Geschmackssache.
      Free2Play finde ich aktuell ganz gut umgesetzt, von daher auch ok.

      • Mit Verlaub, wenn ist Epic schon einen ziemlichen besch…eidener Geschmack.
        Die Plattform bietet Gratistiteln und einem aufgeblasenen Heiligenschein, mehr nicht.
        Jener Heiligenschein liegt schon mal ziemlich hart auf dem Rücken der Epic Games Devs selber, ohne deren Crunch würde Fortnite den Store schließlich nicht mitfinanzieren.

        Meines Wissens nach hat der EGS noch nicht mal einen Einkaufwagen, des weiteren sind Reviews für Spiele dort standardmäßig deaktiviert, wenn ein Spiel gepublisht wird. Pre-loading war selbst beim Release von Borderlands 3 nur durch die Hilfe von Gearbox möglich, Epic selbst hätte es nicht unterstützt.
        Als sie ihren ersten Mega Sale veranstaltet haben, zogen viele Entwickler ihre Spiel aus dem Store zurück, weil Epic ihnen keine Wahl gelassen hat, ob sie ihre Titel überhaupt reduzieren wollen. Als Spieler dann den Sale genutzt haben, um Spiele zu kaufen, wurden viele Accounts dabei als “möglicherweise betrügerisch” markiert, weil sie zu viele käufe in zu kurzer Zeit durchgeführt haben.

        Es wird viel davon geredet, dass man die kleinen Entwickler unterstützen wolle, aber wenn es dann zum Beispiel im Falle des Spiels Darq darum ging, das Spiel im EGS zu verkaufen, dann gab es auf einmal nur Exklusivität oder einen geplatzten Deal.
        Das ist sowieso die größte Heuchelei, Epic Games wolle mit ihrem Store ja soo toll den Markt wiederbeleben und Spielern “dIe wAhL” lassen, eine Alternative zu Steam bieten.
        Ja klar, merke ich. Lass mich nur gerade mal Rocket League auf Steam kauf— oh warte, das geht ja gar nicht.

        Ich meine, wer sich das als Kunde bei Epic antun möchte, den kann ich nicht aufhalten.
        Aber das ist keine “Geschmackssache”.

        • Ich kann zum EGS wenig sagen, hatte den nie wirkich installiert, da er mir keinen Mehrwert geboten hat.
          Rocket League habe ich auf Steam, also nix mit EGS.

          Und am Ende sind die ganzen Dinge eigentlich keine direkten Nachteile für die Kunden, sondern für die Entwickler und Publisher. Klar, Reviews und Preload. Wobei ich bei dem einen genug Alternativen habe und beim anderen – warum brauche ich das? Auf die paar Stunden kommt es am Ende nicht an.

          • Wenn ein Store keinerlei Mehrwert bietet, ist es dann noch “Geschmackssache”, ob man ihn oder oder den Konkurrenten besucht?

            Diese ganzen Probleme mögen auch Nachteile für Entwickler und Publisher sein – was ironisch ist, denn schließlich wurde der EGS unter dem Banner gelauncht, gerade gut für diese Parteien zu sein.
            Aber es sind absolut auch Nachteile für die Kunden, für uns als Spieler:

            Möchtest du gerne in einen Laden gehen, in dem du immer nur mit einem Artikel an die Kasse gehen kannst? Klar, in der digitalen Welt ist das ein geringerer Aufwand als in der analogen. Aber es ist immer noch ein Aufwand. Das Konzept des “Einkaufswagens” ist kein Hexenwerk und überraschenderweise hat dieser sich auch in digitalen Stores durchgesetzt.
            Gleiches gilt für den Sale. Ungünstig für den Publisher, der Spiel zurückzieht, aber wenn du als Kunde dir gerade das Spiel kaufen wolltest (unabhängig davon, ob das Spiel vergünstigt ist oder nicht), stehst du auch im Regen.
            Das sind grundlegende Features, man sollte annehmen, dass das funktionieren müsste. Vor zehn bis 15 Jahren war das vielleicht noch eine andere Sache, damals standen digitale Stores praktisch noch in den Kinderschuhen.
            Aber auf diesem Level agiert der EGS gerade.

            Zu Preloads:
            “Die paar Stunden” ist schon ein gutes Stichwort. Im Internet-Entwicklungsland Deutschland ist es doch sehr angenehm, wenn man ein Spiel schon ein paar Tage vor Release herunterladen kann, einfach um es dann pünktlich zu Release (eventuell gemeinsam mit Freunden) auch spielen zu können.
            Klar, man muss nicht jeden Titel von Stunde Eins an spielen können. Aber auch hier bietet der EGS einfach eine unnötige Rückentwicklung.

            Zu den Reviews:
            “Du” magst genug Alternativen kennen und dich ausgiebig vor einem Kauf informieren. Es gibt Gaming-News-Websites, es gibt Youtube, es gibt Blogs, ein Kumpel mag dir von einem Spiel erzählen können.
            Aber Gaming ist eine große neue Welt, mit der sich auch Leute beschäftigen, die nicht so tief in der Materie drin stecken (oder für welchen Grund auch immer den Aufwand scheuen).
            Und die Reviews auf einer Store-Seite sind potenziell die ehrlichsten und übersichtlichsten Meinungen, die du zu einem Produkt bekommen kannst.

            Lustigerweise ist das Fehlen bzw die Optionalität von Reviews gerade deswegen ein Vorteil für Publisher. Schließlich kann dein Spiel gar keinen schlechten Ruf haben, wenn es nicht schlecht reviewt werden kann ¯\_(ツ)_/¯
            In diesem Sinne: Das Anbieten von Reviews unter die Kontrolle des Publishers zu stellen, ist ein Antifeature für den Kunden, egal wie viele externen Alternativen es gibt (denn alle haben Nachteile).

          • Wie gesagt, ich sehe den Nachteil für alle. Es wird Reichweite “erkauft” durch gratis Spiele.
            Mir sind diese aus zwei Gründen egal:
            1. Ich habe mehr Spiele, als ich spielen kann.
            2. Ich zahle gerne für gute Spiele.
            Es steht jedem frei, den Store seiner Wahl zu nutzen. Und wenn ein Publisher sich auf ein Spiel festlegt, dann spiele ich es einfach nicht.

            Zu den Reviews: Klar finde ich die Steam Reviews nützlich, manchmal aber auch idiotisch. Und um ehrlich zu sein, ich fände es gut, wenn die Nutzer wieder zu mehr Eigenverantwortung erzogen werden.

  2. Ein Spiel zu kaufen oder nicht zu kaufen ist keine Wahlfreiheit. Erst recht nicht die, die Epic so sehr anpreist. Das wäre die frei Wahl zwischen den Stores, in welchen ein Spiel gleichzeitig verfügbar ist.

    Bieten Steam Reviews nicht die beste Art, sich eigenverantwortlich über ein Spiel zu informieren?
    Klar, dutzende “Is very good game” Reviews mit 0,5 Stunden Spielzeit bilden keine fundierte Informationsgrundlage.
    Aber der grobe Überblick aller Meinungen ist ein erster Schritt, nach dem man sich mit recht guten Filterfunktionen (zB negative Reviews mit mehr als 10 Stunden Spielzeit) auch bessere Einblicke verschaffen kann.
    Schlussendlich ist das zwar auch nicht für jeden perfekt, aber wie schon beim Einkaufswagen keinen Grund, den Stand der (Store-)Technik zehn Jahre zurück zu werfen.

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