Manjaro ein Griff ins Klo?

Warum ich mich für Manjaro Linux entschieden hatte entzieht sich meiner Erinnerung. Es sah gut aus und auf den ersten Blick schien es gut zu sein. Die Installation war einfach und vieles ging problemlos vom Start weg.

Also eigentlich eine perfekte Distribution für einen Wiedereinsteiger? Nachdem ich mich mehr in die Materie eingearbeitet habe, habe ich mich entschieden Manjaro den Rücken zu kehren.

Die Gründe sind recht einfach und können ausführlicher hier gelesen werden: https://manjarno.snorlax.sh/

Ich dachte erst, dass eine Verzögerung von zwei Wochen für Updates sicherer sind. Aber im Rückblick ist die Annahme idiotisch, da damit auch Sicherheitsupdates verzögert kommen. Nicht nur das, es kann auch zu Inkompatibilitäten kommen.

Okay, also eine andere Distribution, oder welche? Eine auf Debian/Ubuntu Basis wie Pop!_OS oder eine Arch-basierte Gaming Distribution wie Garuda Linux? Ubuntu weckt bei mir Abneigungen, ohne einen speziellen Grund. Also habe ich Garuda auf das Notebook geschmissen. Ich hatte es ganze 15 Minuten auf dem Rechner. Ja, ich bin ein Gamer. Aber das ist doch zu viel Gaming-Design. Ich bin eher etwas dezenter unterwegs.

Dann kam mir die Idee: Warum ein Ableger von Arch Linux nehmen, anstatt direkt Arch Linux selbst? Einziger Nachteil: Die Installation ist etwas komplizierter, dazu ist Arch keine All-in-one Lösung. Alles wird mit Standardeinstellungen ausgeliefert und die Abstimmung aufeinander muss man selbst machen.

Am Ende klingt das aber komplizierter als es war. Hier ein Theme nachinstallieren, dort das Trackpad umkonfigurieren, schon fertig. Dazu habe ich auf den Zen-Kernel gewechselt, klang gut. Keine Ahnung, ob er am Ende auch was bringt. Aber er funktioniert.

Nach zwei Stunden konfigurieren und installieren ist alles wieder eingerichtet. Ich berichte weiter, wenn sich etwas ändert.

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