Endlich eine richtige Kühlbox fürs Camping

Wenn man im Urlaub das Urlaubsgebiet wirklich erkunden will, dann ist Camping mit dem eigenen Auto meiner Meinung nach die beste Wahl. Da wir keinen Wohnwagen haben (mein Auto dürfte auch keinen ziehen) gehen wir Zelten.

Beim Zelten hat man aber das Problem, dass das Auto auch nicht nur Transportmittel ist, sondern auch gleichzeitig zur sicheren Verwahrung benutzt wird. Wenn man nicht auf dem Campingplatz ist, dann möchte man seine Wertsachen und seine Lebensmittel nicht unbeaufsichtigt lassen.

Bis letzten Jahr sind wir dabei mir einer einfachen thermoelektrischen Kühlbox in den Urlaub gefahren. Diese sind extrem flexibel, da sie problemlos sowohl an der Autosteckdose funktionieren, als auch an einer normalen Steckdose. Ihr großer Nachteil ist aber die Leistung – normale Modelle schaffen hier eine Temperaturdifferenz von 10°C bis maximal 15°C. Bei einer Außentemperatur von 35°C im Urlaub ist die Kühlbox eher auf Raumtemperatur. Milchprodukte, Wurst und Fleisch überleben damit nicht wirklich lange.

Auf der anderen Seite gibt es die aus dem Kühlschrank bekannte Kompressortechnik. Die Kühlleistung ist hier deutlich stärker – selbst bei 35°C Umgebungstemperatur kühlt ein Kompressor eine Kühlbox auf bis zu -5°C herunter. Nachteil: Der Stromverbrauch ist deutlich höher und kann über eine normale Autosteckdose nicht geliefert werden. Und sie sind deutlich teurer.

Nachdem ich von unserer thermoelektrischen Kühlbox angenervt war musste eine andere Kühlbox her. Am Ende bin ich dann über die Mobicool MB40* gestoßen, welche nicht nur einen Kompressor hat, sondern zusätzlich auch noch eine thermoelektrische Kühlung. Man nutzt den Kompressor an der Steckdose und im Auto die thermoelektrische Kühlung. Da die Kühlbox schon auf 5°C gekühlt ist, reicht das mit der Isolierung einige Stunden aus.

Der Preis von 220€ ist aber nicht gerade günstig, weshalb ich die Box auf meine Amazon Wunschliste gesetzt habe. Bei 170 € habe ich dann zugeschlagen und die Kühlbox wenige Wochen darauf in Süditalien testen können. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert.

Auf dem Campingplatz die Mobicool MB40* an die Stockdose angeschlossen und die Kühlbox schön runtergekühlt. Dabei bleiben Milch, Wurst und rohes Fleisch auch mehrere Tage frisch. Wenn wir nicht am Platz sind, dann kommt die Kühlbox mit uns ins Auto und die thermoelektrische Kühlung hält die Temperatur weitestgehend, bis wir wieder an der Steckdose sind.

Ich kann die Kühlbox auf jeden Fall empfehlen. Eventuell nicht für üver 200 €, aber im Angebot lohnt sich die Kühlbox auf jeden Fall. Zusätzlich fungiert die Kühlbox zu Hause als Kühlschrank, wenn wir im Sommer Besuch bekommen.

Bleibt fluffig!

6 Kommentare

      1. Nun ja, aber nur, wenn du Strom hast. Die Salz-Eis-Methode ist billig und funktioniert auch abseits von Infrastruktur sehr gut offenbar. Durch die tiefere Temperatur kannst du damit auch Getränke wesentlich rascher runterkühlen, sodass das nächste Bier bereits kalt ist, wenn das vorige ausgetrunken ist. Da kann ein Kühlschrank und sogar eine Gefriertruhe nicht mithalten.

  1. Huhu

    also ich nutze die Kompressorbox problemlos (während der Fahrt) an der 12V Bordsteckdose. Genau dafür sind die Boxen ja gemacht. Für den Stand habe ich einen 100Ah AGM Batteriebox mit Solarpanel, aber wenn du vor Ort Landstrom hast brauchste das ja nicht.
    Also ich sehe keinen Grund dafür die Kompressorbox nicht im Auto an 12v zu betreiben

  2. Zusatz:

    Oki sehe gerade. DIESE Boxs macht das anders. Verstehe ich zwar nicht warum, aber gut.
    Ich kannte bisher das nur so, das die Kompressorboxen auch mit 12V laufen. so wie meine und alle anderen die ich aus unserem Camping-Blase kenne.
    Das die natürlich eine Batterie leer saugen würden, wenn das Fzg nicht fährt ist klar. aber darum gings ja nicht

    1. Der Vorteil ist hier halt, dass ich ohne Adapter an beide Stromarten ran kann.
      Ich vermute, dass das technisch aufwändiger und vermutlich mit höherem Platzverbrauch verbunden ist, einen Kompressor sowohl für 12V als auch 240V zu bauen. Und so brauche ich keinen externen Umwandler. Im Auto mit der Klimaanlage reicht die thermoelektrische Kühlung auch locker aus.

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