Dreissig EF-PE-ES

Am Sonntag hatte ich mit meiner Freundin den 12. Jahrestag. Natürlich schenkt man sich da auch was. Ich habe von ihr das Spiel Immortals Fenyx Rising für die Nintendo Switch geschenkt bekommen.

Das Spiel selbst macht mir viel Spaß, auch wenn der Humor steckenweise erzwungen ist. Was mir aber stark ins Auge springt:
30 FPS Gameplay.

Am PC habe ich zwar noch eine GTX 1060, diese hängt aber an einem 144Hz Full-HD Monitor. Meist stelle ich meine Spiele so ein, dass ich so nah wie möglich an die 144Hz bzw. FPS komme. Wobei der Unterschied zu den 60 FPS nur in Shootern wirklich vorteilhaft ist. In anderen Spielen wirkt es einfach runder.

Zurück zu Immortals Fenyx Rising und der Switch. Die Switch ist eine Handheld Konsole und natürlich hat sie nicht viel Leistung. 30 FPS sind also oft erwartbar. Bei Zelda: Breath of the Wild läuft das Spiel auch nur mit 30 FPS. Trotzdem kam mit das Spiel flüssiger vor, als das Abenteuer mit Fenyx.

Woran das liegt? Da kann ich nur spekulieren. Meine Vermutung ist aber, dass Zelda als Nintendo Spiel perfekt auf die Switch und auf 30FPS programmiert wurde. Die Animationen und Aktionen werden darauf abgestimmt sein.
Immortals Fenyx Rising hingegen ist ein Multiplattform-Spiel. Dazu fühlt sich die Action für mich schneller an, aber eben nicht auf 30 FPS angepasst. Das Spiel wurde von leistungsfähigerer Hardware auf die Switch portiert, ohne den Spielfluss anzupassen.

Versteht mich nicht falsch, ich habe viel Spaß mit dem Spiel. Es ist auch nicht notwendig, dass man hier extrem genaue Sprünge macht, dazu ist die Steuerung eh etwas zu schwammig. Aber man merkt es eben. Es ist gut spielbar und der Spaß ist da.

Aber das Beispiel lässt mich von der Idee, The Witcher 3: Wild Hunt, für die Switch zu kaufen, etwas abkommen. Ich glaube, dem Spiel tun weniger als 60 FPS nicht gut.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

vier − drei =