Dreck wird mehr, Saugroboter musste her

Wellensittiche… lustige Haustiere, die aber für ihre Größe verdammt viel Dreck machen. Federn, Sand und Körnerhülsen überall um den Käfig. Und wenn sie Freiflug haben, dann überall anders auch.

Da reicht es nicht mehr aus, nur alle paar Tage zu saugen. Aber wer hat schon Lust, jeden Tag den Saubsauger durch die Wohnung zu schieben? Wir nicht.

Erfahrung mach klüger

Die Entscheidung war also schnell gefallen – wir wollen einen Saugroboter. Unser letzter Saugroboter von DirtDevil, welchen ich vor Jahren als Cybermonday Deal gekauft hatte, hatte leider nur einen Stoßsensor, ist also planlos durch die Gegend gefahren und hat sich bei jedem Anstoßen einfach um ein paar Grad gedreht. Am Ende hatte ich ihn dann nach dem Umzug getötet, als ich das falsche Netzteil zum Laden verwendet habe.

Man lernt aber immer etwas dazu. Unser neuer Saugroboter sollte “intelligenter” sein, also nicht planlos durch die Zimmer poltern, sondern per Software und Sensoren durch die Wohnung navigieren. Dafür kann man viel Geld ausgeben. Mehr als wir ausgeben wollten, unser selbstgesetztes Limit lag bei maximal 300 €. Dafür gibt es inzwischen auch schon gute Einsteigermodelle mit Kartierungsfunktion und Sensoren.

Funktionsdschungel

Aber welches Modell nehmen? Eine Absaugstation wäre schon cool. Aber der Roboter hatte laut Tests eine schlechte Saug- und Navigationsleistung. Dazu war er auch am Preislimit. So viel war uns eine Absaugstation dann doch nicht wert. Der Roboter soll saugen und gut ist.

Der neuste Trend scheint eine eingebaute Wischfunktion zu sein. Man befestigt an der Unterseite des Saugroboters noch einen Lappen und füllt Wasser in einen Tank, schon wischt der Roboter die Wohnung noch. Finde ich wenig spannend, realsitisch zieht er einfach nur einen feuchten Lappen und mit ihm den Dreck durch die Wohnung.

Uns reicht also ein einfacher autonomer Staubsauger mit passender Saugleistung.

Qual der Wahl

Am Ende filtert man die verfügbaren Geräte also nach Funktion und Preis. Viele Modelle waren dann nicht mehr übrig und nach dem Studium von Bewertungen und Tests kristallisierte sich ein Favorit heraus: Roborock E5*

Roborock ist bekannt als günstige Alternative zu den bekannten Herstellern wie Vorwerk oder iRobot. Günstig heißt in diesem Fall aber nicht billig – die Saugleistung ist im oberen Mittelfeld und die Wegfindung basiert auf einer automatisch generierten Wohnungkarte in Kombination mit verschiedenen Sensoren. Der Roborock E5* hat dazu noch die unnötige Wischfunktion.

Mit einem Preis von unter 240 € lag er auch locker in unserem Budget… gekauft.

Er tut

Der Aufbau nach Anlieferung war recht einfach. Steuerrad, Walzen und Seitenbürste dran. Staubbehälter einsetzen und ab auf die angesteckte Station stellen. Damit ist der Sauger einsatzbereit. Wenn man keine “smarten” Funktionen, also die App-Anbindung über WiFi, nutzen will, dann kann man den Sauger auch so verwenden. Einfach auf die Taste auf der Oberseite drücken, los läuft er.

Aber wirklich nützlich wird er dann “smart”. Man bindet ihn in der App ein und kann ihn nun feiner steuern und automatisieren. Über die App kann man bestimmen, in welchem Modus der Sauger läuft, von Leise über Balance zu volle Power. Balance macht bei uns aktuell einen guten Job. Bei Teppichen erhöht der Roborock E5* automatisch die Saugleistung – sehr gut.

Was wir auch gemacht haben – eine Zeitplanung. Jeden Tag um 16:00 Uhr startet der Roboter automatisch und macht sich auf den Weg durch Wohnzimmer, Gang, Bad und Schlafzimmer. Dabei erstellt er eine Karte und merkt sich, wo er schon war. Damit lässt er keine erreichbare Stelle aus und das Ergebnis hat mich positiv überrascht.

Die Wischfunktion haben wir bisher nicht benutzt – das reiche ich eventuell irgendwann nach.

Fazit

Ich würde den Roborock E5* jederzeit wieder kaufen. Er hilft uns den Dreck der Vögel im Griff zu behalten, ohne das wir uns selbst bemühen müssten. Die gründliche Reinigung über die Navigation und die angepasste Saugleistung je nach Untergrund finde ich super. Einzig ungewohnt ist, dass man nichts Kleines mehr auf dem Boden lassen sollte – oder instabile Sachen. Den Sonnenschirm hat er schon einmal umgeworfen.

Hat man die Problemstellen erkannt, dann macht der Roborock E5* seinen Job ohne Beanstandung – und die Wohnung ist deutlich sauberer. Von mir: Kaufempfehlung!

Bleibt fluffig!

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