Black Friday? Kaum was dabei.

Black Friday, eine weitere Tradition aus den Vereinigten Staaten von Amerika, welche es bis nach Deutschland geschafft hat. Meiner Meinung nach aber nicht gerade die beste. Der Black Friday hat in den USA Geschichte, in Deutschland wirkt er meiner Meinung aber fehl am Platz. Das sieht man auch an den “Angeboten”.

Nachdem es in den letzten Jahren hin und wieder sehr gute Angebote an Black Friday gegeben hat, bin ich dieses Jahr quasi leer ausgegangen. Klar, diesen Text schreibe ich mit meiner neuen Tastatur, welche ich mit einem akzeptablen Rabatt gekauft habe. Es war aber keineswegs ein Tiefpreis oder extremes Schnäppchen. Ich habe ein Produkt, dass ich eh wollte, für einen geringeren Preis gekauft.

So ging es im Großen und Ganzen durch den kompletten Black Friday. Ich hatte mir eine Einkaufsliste gemacht und mir Preise festgelegt, die mir die Produkte wert sind. Und neben der Tastatur, Razor Ornata Chroma Mecha-Membran, hat es nur ein Produkt auf meiner Wunschliste unter den Zielpreis geschafft, ein Elektronik-Starterkit für den RaspberryPi. Manches wurde dann trotzdem zusätzlich bestellt. Entweder hatte ich es für online nicht auf dem Schirm (Emsa Thermobecher), oder es ist einfach eine kleine Spielerei (LCD Schreibtafel, Aufblasbares Sofa). Und eine Rücken-Haltungskorrektur…

Wenn ich mich umschaue, scheinen aber die wenigsten Deutschen genauer auf die Preise, sondern mehr auf die Prozente zu schauen. Hier helfen einem Preisvergleichsportale. Das gilt nicht nur an Black Friday. Oft sind die Angebote gar keine so tollen.

Und ihr so? Etwas gefunden? Bleibt fluffig!

2 Gedanken zu „Black Friday? Kaum was dabei.“

  1. So ganz scheint das mit der “Razor Ornata Chroma Mecha-Membran” noch nicht zu klappen, sonst wäre dort “Raz”e”r” zu lesen, grins.

    Ich habe garnix am Black Friday gekauft, meine Käufe waren im Juli/August:

    – neuer Haupt-PC (geplant und bei Alternate)

    – nach 2/3 Wochen eine 2 TB SATA3 SSD günstiger bei Amazon gesehen und anstatt der 2 TB HDD eingebaut (ungeplant) – jetzt sind nur noch SSDs drin: 2x 500 GB M.2 und 1x die eben erwähnte. Die ausgebaute HDD hat nur 141 h, sie dient nun als Reserve für den Zweit-PC

    – 27″ 2560×1440 Monitor (ungeplant), jetzt hat der Zweit-PC auch 3 Monitore

    Parallel dazu von Win7 > Win10 als Haupt-OS gewechselt – das hat am meisten Nerven gekostet. Jetzt läuft es schon, aber die von MS lassen nicht locker: bei Win10 1909 haben sie die Suche im Explorer “verschlimmbessert”. Mit Anleitung und Powershell kann man zwar die “alte Suche” wieder hinfummeln, aber ausgerechnet beim Haupt-PC “überlebt” sie keinen Neustart, beim Zweit-PC schon.
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    Tastaturen, tja. Ich hatte vor länger mal an eine mechanische gedacht, aber entweder waren die mir zu groß, zu teuer, zu sonstwas. Jetzt bleibe ich pragmatisch bei dem, was ich seit Jahren habe: Apple-Tastaturen an Win-Rechnern.
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    Zu den Zahlen und %-en – ich achte auf beides und laß´ mich v.a.D. nicht versch**ßern. Auch die Preisvergleichsportale versuchen das das nämlich. Beispiel: wenn jemand was für 1000,- oder 2000,- kauft, ist ziemlich wurscht, ob nun 10,- oder 20,- €u Versand dazu kommt (im Vergelich zum Kaufpreis).

    Aber bei niedrigeren Preisen sehe ich da immer wieder: 70,- bei dem, viel weiter unten 75,- bei Amazon. Klar: 70,- ist weniger als 75,- wenn nicht zu den 70,- noch 8,99 Versand kämen, bei Amazon aber die 75,- Endpreis sind.

    Von einem muß man sich eh verabschieden: immer und bei jedem Teil den allergünstigsten Preis zu erwischen – manchmal klappt es, machmal hätte man besser noch 3 Wochen gewartet.

    So einen feinen Thermobecher hatte ich auch mal (Marke weiß ich nicht mehr), aber nicht lange. Warum? 2001 bin ich mit dem Zug von Bayern nach Wuppertal zur Beerdigung etc. meiner Tante gefahren. Vorher ganz heißen Kaffee in den Thermobecher gefüllt. Ein gütiges Schicksal hat mich bewogen, diesen noch zusätzlich in einen Plastikbeutel zu packen…

    …das war auch gut so: nach ~ 2 Stunden war der Kaffee a) nicht mehr heiß und b) schon etwas in den Beutel gelaufen. Herrjeh! Den Becher habe ich bald darauf verschenkt, damit ich ihn ja nicht mehr sehe.

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    • Ich mache das mit den Preise ganz einfach: Ich frage mich, ob ich ein Produkt wirklich will und, wenn ja, was es mir Wert ist. Entweder erreicht der Preis diese Grenze und ich schlage zu, oder eben nicht. Es muss nicht der günstigste sein, es muss der für mich passende sein.

      Zu Tastaturen: Ich hatte früher eine Cherry MX Stream 3.0, welche nach einigen Jahren und der Idee, ich kaufe eine mechanische, an meine Eltern ging. Darauf folgte bei mir die Roccat Ryos MK Pro, welche ein ziemlicher Prügel ist. Und laut. Und leider im Vergleich zur Cherry sehr hohe Tasten hat. Ein Jahr habe ich es probiert. Seitdem liegt sie im Schrank und auf der Arbeit sowie zu Hause habe ich wieder die Cherry gehabt. Die Razer hatte ich dann in einem Elektronikladen gesehen und kurz ausprobiert. Das Tippgefühl gefällt, gerade die halbhohen Tasten. Mehr Feedback als bei der Cherry, weniger Hub als bei einer normalen mechanischen. Bisher bin ich sehr zufrieden.

      Zu Razor: Irgendwie mache ich den Fehler dauernd. Ich meinte natürlich Razer. Liegt vermutlich daran, dass meine Eve Online Allianz Razor heißt 🙂

      Thermobecher von Emsa sind quasi die besten. Ich hab sie jetzt schon sicher 5x mit Schwarztee im Einsatz gehabt. Nach fünf Stunden verbrenne ich mir noch den Mund und sie ist absolut dicht. Kostet aber auch im Angebot noch 16€.

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